Und wieder habe ich das Blog durch den Umbau und die Erweiterung der Homepage (nunmehr finden sich durchgängige Projekte in eigenen Galerien) sträflich vernachlässigt. Ab jetzt wird alles besser. Neue Wege geht auch eine befreundete Stylistin mit ihrem eigenen Schmucklabel VeMini. Rechtzeitig zur Vienna Fashion Week durfte ich sie mit einigen Imagefotos zwischen metallischer Nüchternheit und romantischerHäkelleistung begleiten.
Ein Label, eine Kollektion, mehrere Kameras und gleich mal ein paar laufende Bilder. Wir sind seriös. Trotz Herumgehüpfe. Oder vielleicht auch gerade deswegen.
.... wählt man nach unterschiedlichen Gesichtspunkten. Sympathie, sicher. Abstimmung auch. Vielleicht sogar technisches Können. Manchmal aber auch nach schrecklich subjektiven Gesichtspunkten, Zusatzausbildungen und purem Wohlergehen - und wenn die Visagistin die Massage genießt, während die Fotografin die Äuglein ihres Models zu koordinieren versucht, ist es recht wahrscheinlich, dass man bzw. frau die richtige Wahl getroffen hat.
Und was war sonst so? EIn bissl was. Zwei Lookbooks zum Beispiel, einmal für das Label Ayo van Elmar, einmal für Ruins of Modernity samt Imagekampagne (Ergebnisse gibt´s bald). Ein paar Fashion Shows, eine Neuinterpretation der atemberaubenden Stücke von Royal Black und sogar ein Pin-up-Versuch in blauer Marine von Korsettshop.at. Man sieht also genug Material , hie und da sogar inkl. laufender Bilder, für die nächsten Einträge, die alle der Osterhase bringen darf. Hat sie bisher auch gut versteckt.
Solange begnügen wir uns also mit genießenden Visagistinnen (Nadja) und zurechtgerückten Models (danke Marlene =) - was Photoshop alles kann.
Wir sind ja human - also stellen wir unsere Models nur äußerst selten bei winterlichen Temperaturen in die Kälte nach draußen. Die Folge von soviel Menschlichkeit (nicht, dass wir dabei nicht auch an uns denken würden) ist ein allmählich heranschleichender Studiokoller, der die an sich ja geliebten Räumlichkeiten allmählich zu einengend erscheinen lässt. Also Model eingepackt und eine frisch bezogene Wohnung geentert - zwar nicht die eigene, aber wenn das Etablissement so geschmackvoll eingerichtet ist wie die Herberge von Anna Mitter (Kopf und Herz hinter dem Label Luna Miller), gerät man schon in Versuchung, gar nicht mehr nach Hause zu wollen (bei der nächsten Neueinrichtung der eigenen Bleibe ist somit auch schon eine passende Interior Designerin gefunden). Aber halt, wir sind ja hier, um zu fotografieren. Und zwar Anna Ullrich. Dachten wir. Gut, wir hatten den Kater (und nicht nur den) im Hinterkopf. Dass er aber so gut mitspielen würde, war dann doch überraschend. Und da ohne Viecher sowieso bei uns nur wenig geht, war die ansonsten als Studioadmiralität tätige "one-and-only" Akira dieses mal für die Lichteinstellungen zuständig. Model fror solange zwar nicht im Schnee (wir sind ja menschlich), dafür aber in der kalten Milch (warme wär ja auch zu einfach gewesen). Dem Kater hat´s dennoch geschmeckt und wir legen ein paar Fotos nach. Zumindest die aus der Küche ..... Wohnungen haben ja zum Glück meistens mehrere Zimmer (oder zumindest Ecken), die man unsicher machen kann ... der Rest folgt also. Besonderes Danke nochmal an unseren Host Anna an diesem Tag - für Kater, (nicht nur) Küche und dafür, dass wir so schön herumsauen durften. Wir kommen wieder - das ist ein Versprechen, keine Drohung.
"Licht" haben ja mehrere Fotografen gemeinsam. An sich nichts besonderes. Models gibt´s auch mehrere. Visagisten ebenfalls. Kooperationen sowieso.
Alles also austauschbar? Wahrscheinlich. Vielleicht aber dann doch nicht ganz.
Es bleibt also ein freies Gemeinschaftsprojekt zusammen mit Mythra (Model), Anja Mylius (Make-up), Thomas Klinger (Lichtbildschmied und Reflektorwedler) und meiner Akira (auch Wedler, kann das aber sowieso viel besser als wir alle zusammen). Und obwohl wir alle nur Komponenten sind: So kann´s bleiben.