Man nehme: eine Idee, die lange schwelt, Feinheiten, die noch im letzten Moment umgestoßen werden, Last-Minute-Supermarkt-Shopping, ein ungefähres Farbkonzept und natürlich Stoffeinheiten, die auf Verwertung warten. Es gibt Kollektionen, wo man sich schon bei der Laufstegpräsentation denkt: Die hab ich früher oder später vor der Kamera. Bei den Stücken trans_human von Stefanie Ceplak hat sich genau dieser Gedanke in meinem Köpfchen festgesetzt und nimmer wirklich losgelassen. Ihre Herangehensweise an eine ganz eigene Art von Futurismus, reduziert und dennoch irgendwie "cyber" bedingte in unserer gemeinsamen Vision einer Fotostrecke eine Art "Raumschiff-Orion-Trash", der so kaputt gar nicht sein durfte. Stattdessen schweben wir irgendwo zwischen Formen und Abstraktion, zwischen De- und Konstruktivismus, vor allem aber in unserer eigenen Welt (also eigentlich eh wie immer). Leinwand war in diesem Falle Petra Fischer, die eine herrlich moderne Boudicea gab, die Farben verteilte in wunderbarem Blau und leichter Spock-Manier Silvia Tkacsik. Blau war überhaupt das Motto des Tages - so scheint´s nicht nur, so war es auch. Und weil´s so schön ist, gibt´s gleich einmal ein Making-of inklusive Aluteufel (links unten) sowie eine knutschende Fotografin in laufenden Bildern (schon wieder gruselig - danke an Petra fürs zur Verfügung Stellen). Achja und dann war da noch was von wegen fertigen Ergebnissen in unserer Galerie Fashion/Editorial ........
Noch nicht einmal Silvester und schon einen Neujahrsvorsatz gefasst: Im ersten Quartal 2011 wird die Schönheitsecke wieder ein bisschen gefüttert - in den letzten Monaten kam sich selbige nämlich etwas vernachlässigt vor. Ich freue mich also auf viele frische Gesichter und noch mehr Farbe .....
Und bis es soweit ist, bleibt man bei Altbewährtem: zum Beispiel bei Britta Tess als Make-up-Artist in voller Konzentration und Conny Slavik als Model in aller Schönheit für ein Projekt, dessen Fotos erst im neuen Jahr veröffentlicht werden. Also vertreiben wir uns die Zeit mit einer kleinen Studie (aka Making-of), freilich unter den wachsamen Augen der Studioadmiralität (aka Hund). Gut, wachsam ist was anderes, aber das üben wir noch. Noch ein Neujahrsvorsatz!
Advent. Zeit des Wollens, des Verlangens. Auf der Jagd nach Geschenken, Familie, Zweisamkeit, Einsamkeit. Stillste Zeit des Jahres.
Nein, ich besinne mich nicht. Aber ich will. Und das wohl auch noch länger. Jetzt, gegen Ende des Jahres 2010, gewinnen die Worte "Ich will", der Drang des Begehrens, eine ganz neue Dimension. Auch für mich. Und deshalb wird es im Jahr 2011 immer wieder einige Momente des Wollens in meiner Fotografie geben - in allen möglichen Varianten und Facetten - von fröhlich und erfüllt bis weit entfernt und unerreichbar. Inspiration dafür war neben dem Christkind und dem lieben Nikolaus meine liebe Maja, die mich durch die zweite Jahreshälfte immer wieder begleitet hat und es hoffentlich auch 2011 hie und da tun wird. Deswegen nimmt mit ihr mein "Wollen" auch seinen Anfang. Weil ich will. Und aus.
So eine Monatsmitte bringt so manche Überraschung. Zwar war´s geplant, aber nicht minder erfreulich: Die Schandgesellen, eine der vielversprechendsten Bands der österreichischen Mittelalterszene, gaben sich die Ehre zwecks einiger Promotionfotos für künftige Auftritte, CDs, Plakate und was da sonst noch so folgen mag - zum Kuscheln, Liebhaben und Lärm-Machen. Mitstreiter an meiner Seite: Florian Machl aus Linz. Und da alle anderen immer schneller sind als ich, gibt´s von ihm auch schon ein viel schöneres Making-of, als ich es jemals hätt machen können - die Geschichten da unten sind also ausnahmslos von ihm.
Disclaimer: Es wurden bei dieser Aktion weder Einhörner noch irgendwelche Instrumente verletzt. Von unseren Hirnwindungen schweigen wir mal .....
Es war einmal eine Fotografin im fernen Japan (Auslandsaufenthalt mittlerweile beendet, schön war´s), die mitten zwischen Taifun und Erdbeben (ja, wir hatten alles) die Idee kam, dass ein Editorial zur aktuellen Shoperöffnung des befreundeten Labels ruins of modernity eigentlich nicht schaden könnte (ja, früh komm ich drauf). Also dank Zeitverschiebung E-Mail in Bewegung gesetzt und Team organisiert - ohne Leut geht´s nämlich bekanntlich nicht. Und ohne die richtigen Leut erst recht nicht. Und an dieser Stelle noch einmal Danke an kurzfristige Verfügbarkeiten und spontane Begeisterungen. Langfristig ist bei meinem Hirn nämlich nicht immer machbar - und wenn kurzfristig dann auch noch so gut klappt, freuen sich meine Gedanken erst recht.
Mit im Feld (Wir waren nämlich draußen. So wirklich. Mit freiem Himmel und ohne (Studio-)Dach über dem Kopf.) waren Verena Strunz/Next Company, Silvia Tkacsik und Maria Steiner sowie Kind und Kegel (= Hund). Es folgten also ein Making-of, Bilder (hoffentlich) und die Präsentation selbiger (ebenfalls hoffentlich) am 11. November 2010. Wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.
Blogtechnisch war der Oktober also die stille Jahreszeit. Warum auch nicht, Weihnachten kommt früh genug. Und nachdem ich heute in einem der größeren Kaufhäuser mit übrigens fein geschmückten Geschenktischen darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es wieder Zeit fürs Geld ausgeben ist, lassen wir das mit der Besinnlichkeit und sind ab November wieder fleißig.
Während die Kalenderprojekte für 2011 hoffentlich schon frisch aus der Druckerei herumliegen (heuer ausnahmsweise nicht mein Problem, aber einige Kollegen stehen ja schon in den Startlöchern), leiste ich Überzeugungsarbeit. Also Model geschnappt (mal wieder Maja/motheragency, danke meine Liebe) und ab ins Studio, Herrn Thomas Klinger zwangsbeglücken. Es ist im Übrigen ein ganz eigenes Gefühl, jemandem bei der Arbeit über die Schulter zu sehen. Noch besser, wenn man mit demjenigen dann auch noch ganz hervorragend harmoniert. Ich versprech, wir tun´s wieder. Ob der Zweite im Bunde will oder nicht .....
Beweisfoto unten: Jaaaaaaaaa, er war glücklich. Wirklich. Hat er zu sein. Basta. Wie kann er auch nicht.
Es war einmal ein Wochenende im September, als alles verfügbare Fotomaterial auf zwei Beinen, vier Rädern, auf Schiene und durch die Luft zur Photokina nach Köln pilgerte. Oder auch nicht. Denn der Rest blieb entweder ganz zu Hause oder "tröstete" sich auf der Vienna Fashion Week, die 2010 ihre Zweitauflage ebenfalls wieder im MuseumsQuartier Wien erfuhr. Natürlich waren wir auch dort, natürlich haben wir fotografiert, noch natürlicher unsere Nasen in ein paar Verkaufsstände gesteckt und sind schließlich bei "surreal objects" aus Thailand fündig geworden - wieder ein Accessoire, das aufs nächste Shooting wartet. Es wird "Käfer". Nebenbei haben wir uns mit "subsattelit" nach einer Last-Minute-Look-Book-Produktion vergangene Woche über den gelungenen Erstauftritt auf der Fashion Week gefreut (siehe Foto), am Fashion Camp im MUMOK was dazugelernt (Metall kann man stricken, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!) und ein paar neue Aussichten der kommenden Monate in Augenschein genommen.
Und selbst? Da hätten wir die Reihe Signum mit Verena Strunz (Next Company) bereits weiter vorne in der Galerie (Beauty/Faces), Visagistin war (wieder einmal) Silvia Tkacsik (ohne sie geht´s momentan einfach nicht) und ein wolliges Experiment mit Julia Plecko (Stella Models) wartet noch auf Aufarbeitung. Kommt aber auch demnächst.
Also immer schön dran bleiben - ob in Wien oder Köln oder Dresden oder sonstwo .....
Worüber man beim Durchforsten seiner digitalen Familienfotos stolpert .... in meinem Fall über Infrarotbilder, die vor mittlerweile mehr als einem Jahr im Schlosspark von Laxenburg entstanden sind. Auslöser war Peter Klerr und ich noch in ein wenig anderen Zeiten .... naja, nennen wir es beheimatet. Natürlich mit Hund (Suchbild). Das Kleid hängt übrigens noch immer im Kasten und wartet mal wieder auf einen Ausflug.
Soweit ein wenig persönlicher, das nächste Mal ist´s dann wieder ein wenig professioneller. Vielleicht.
Ja, ich weiß, normalerweise spricht man von Wodka. Aber nach einem der letzten, eher zufälligen Nebelexzesse war die Idee von kontrastarmen, relativ simplen Quer- und Längsstreifen in allen Variationen und der Arbeitstitel "Highlands" geboren. Zugegeben, eine sehr, sehr, sehr, sehr freie Interpretation eines möglichen Schottlands meinerseits bedingte ein halbwegs umfangreiches Team inklusive Kleiderplünderung meiner Stylistin (Dank an Vera Minibeck!) und Mischmasch seitens des Models. Mit Pinsel, Haar und unerschöpflichem Fundus werkte Silvia Tkacsik, die auf einen Abstecher nach Wien gereiste Fotokonkurrenz aus Tirol wurde gleich zum Wettergott bestimmt (Oliver Greil) und mit Maja vor der Kamera begleitete uns eine Newcomerin, von der man wohl auch in Zukunft noch hören wird.
Fertiges gibt´s Ende der Woche, Making-of-Zusammenstellung konnte ich mir wie immer nicht verkneifen.